Webinar

Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) in der praktischen Umsetzung

Interne Meldestelle einrichten, Sicherer Umgang mit Hinweisen & Meldungen, Fachkundenachweis erbringen, Compliance sicherstellen

Fortgeschrittene Spezialthema

Beschreibung

Mit der EU-Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebern (EU-Whistleblower-Richtlinie) und deren Umsetzung im deutschen Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) werden alle Unternehmen und Kommunen mit über 50 Mitarbeiter*innen verpflichtet, ein (digitales) Hinweisgebersystem mit einer internen Meldestelle einzuführen.

 

Arbeitgeber mit 50 bis zu 249 Beschäftigten haben hierfür eine Frist bis zum 17.12.2023 erhalten. Für größere Beschäftigungsgeber gilt die Umsetzung sofort. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen des Hinweisgeberschutzgesetzes drohen Schadenersatzforderungen, Bußgelder und weitere Rechtsfolgen.

 

Nach § 15 Hinweisgeberschutzgesetz müssen die mit den Aufgaben einer internen Meldestelle beauftragten Personen die notwendige Fachkunde besitzen.

 

In unserer halbtägigen Online-Schulung wird diese erforderliche Fachkunde vermittelt. Sie erfahren Schritt für Schritt, wie Sie den Verpflichtungen durch das Hinweisgeberschutzgesetz gerecht werden.

 

Neben der optimalen Einrichtung und Organisation einer eigenen internen Meldestelle wird besprochen, wie Hinweise rechtssicher auf Wahrhaftigkeit geprüft und bearbeitet werden, welche unterschiedlichen Meldeverfahren es gibt und wie mit den konkreten datenschutzrechtlichen Fragestellungen im besten Fall umzugehen ist.

 

TANGENS-Plus: Aktuelle Probleme aus Ihrer betrieblichen Praxis können im Rahmen unseres Live-Webinars besprochen und geklärt werden.

  1. Welche rechtlichen Grundlagen existieren zum Hinweisgeberschutz?

 

  • Wie weit reicht der sachliche Anwendungsbereich des Hinweisgeberschutzes?

  • Warum geht das Hinweisgeberschutzgesetz weit über die EU-Vorgaben hinaus?

 

  1. Wie prüfe ich Meldungen auf Plausibilität?

 

  • Welche Kriterien können zur Wahrheitsprüfung eingesetzt werden?

  • Wie gehe ich mit anonymen Hinweisen um?

  • Wie muss ich hinweisgebende Personen schützen?

  • Gibt es Tricks zur Prüfungs- und Vernehmungstechnik?

  • Wie gehe ich mit (fahrlässigen oder vorsätzlichen) Falschmeldungen um?

 

  1. „Meldestellen“

 

  • Welche Voraussetzungen gelten für eine interne Meldestelle?

  • Welche Anforderungen bestehen an die dort tätigen Personen?

  • Kann ich externe Beauftragte einsetzen? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich daraus?

  • Was ist mit Software-Lösungen?

 

  1. Meldung an die Öffentlichkeit oder wie man aus Compliance-Problemen einen Erfolg macht

 

  1. Wie löse ich das Spannungsverhältnis zwischen Hinweisgeberschutzgesetz und Datenschutz?

 

  1. Welche Rechtsfolgen drohen unter welchen Voraussetzungen?

 

  1. Ausblick, weitere Fragestellungen und Abschlussdiskussion

Systemvoraussetzungen:

 

  • Eine stabile Internetverbindung (kabelgebunden oder kabellos) von mind. 6 MBits

  • PC, Notebook, Tablet oder Smartphone (Betriebssystem: Windows, Mac oder Linux)

  • Browser: Google Chrome (empfohlen), Mozilla Firefox, Chromium Edge, Safari

  • Keine Software-Installation notwendig

  • Lautsprecher/Kopfhörer

  • Mikrofon & Webcam für Beteiligung

Termine

07.02.2023 09:00 - 12:15 Uhr
Buchungsnummer: 33145
Details und Ablauf

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21.03.2023 09:00 - 12:15 Uhr
Buchungsnummer: 33146
Details und Ablauf

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Referent

Herr RA Sami Negm-Awad

Negm-Awad, Sami ANTRAGO
  • Sozius der traditionsreichen Anwaltskanzlei Dr. Pribilla, Kaldenhoff, Negm

  • seit 1989 als Dozent u. a. beim REFA, der Rheinischen Fachhochschule Köln und der IHK zu Köln tätig

  • geschätzter Fachreferent, Seminarleiter und Inhouse-Projekttrainer im Bereich der arbeitsrechtlichen Themen

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