Webinar

Umgehung von Sanktionen & Umleitung von Gütern vermeiden

Sanktionsumgehung erkennen, kritische Konstellationen vermeiden und strafrechtliche Risiken minimieren

Fortgeschrittene Spezialthema Zertifikat nach Teilnahme

Beschreibung

𝗦𝗮𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝘂𝗺𝗴𝗲𝗵𝘂𝗻𝗴 rückt 2026 massiv in den Fokus der Behörden und wird für Unternehmen zum 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗼.

Die Sanktionen der EU gegen Russland, Belarus und Iran sowie aktuelle geopolitische Entwicklungen haben die Themen Umgehung von Sanktionen und ungewollte Umleitung von Gütern über Drittstaaten massiv in den Fokus der Behörden gerückt.

 

In russischen Waffensystemen, die im Ukraine-Konflikt sichergestellt wurden, finden sich zahlreiche westliche Komponenten, deren Export nach Russland verboten ist. Dies zeigt deutlich, dass Sanktionen gezielt umgangen und Lieferketten zur Verschleierung tatsächlicher Endverwender missbraucht werden.

 

Auch die verschärften Sanktionen gegen Iran sowie veränderte Rahmenbedingungen im Nahen Osten erhöhen das Risiko, dass Güter über komplexe Handelsstrukturen illegal beschafft oder umgeleitet werden. Selbst Unternehmen, die keine vorsätzlichen Verstöße begehen, können betroffen sein, wenn ihre Produkte ohne ihr Wissen re-exportiert oder zweckwidrig verwendet werden.

 

Die Konsequenzen sind erheblich: Es drohen strafrechtliche Ermittlungen, hohe Bußgelder, persönliche Haftungsrisiken für Verantwortliche sowie erhebliche Reputationsschäden. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der verschärften Strafvorschriften im Außenwirtschaftsrecht seit 2026 von zentraler Bedeutung.

 

In unserem praxisorientierten Live-Webinar erfahren Sie, welche Konstellationen besonders risikobehaftet sind, wie typische Umgehungsszenarien entstehen und mit welchen konkreten Maßnahmen Sie Ihr Unternehmen wirksam schützen können. Sie erhalten einen Überblick über die aktuelle Behördenpraxis, erkennen kritische Warnsignale frühzeitig und lernen, wie Sie strafrechtliche Risiken und Compliance-Verstöße sicher vermeiden.

 

TANGENS-Plus: Aktuelle Praxisfragen und Probleme können im Rahmen unseres Live-Webinars gemeinsam mit dem Fachreferenten besprochen werden.

Inhalte

  1. Zusammenfassung der aktuellen Rechtslage

    1. Definition: Umgehung (Circumvention/Evasion) von Sanktionen; Umleitung und Re-Export von Gütern (Diversion); Art. 12g Verordnung (EU) 833/2014

 

  1. Umleitungsrisiken erkennen

    1. Was sind „Red Flags“?

    2. Welche „Red Flags“ gibt es?

    3. Bei welchen Arten von Geschäften ist das Risiko von Umleitungen besonders hoch?

 

  1. Vorgaben der EU-Kommission

 

  1. Umleitungsrisiken minimieren

 

  1. Dokumentation & ICP

 

  1. Straftatbestände nach dem neuem Strafrecht ab Februar 2026

Systemvoraussetzungen:

 

  • Eine stabile Internetverbindung (kabelgebunden oder kabellos) von mind. 6 MBits

  • PC, Notebook, Tablet oder Smartphone (Betriebssystem: Windows, Mac oder Linux)

  • Browser: Google Chrome (empfohlen), Mozilla Firefox, Chromium Edge, Safari

  • Keine Software-Installation notwendig

  • Lautsprecher/Kopfhörer

  • Mikrofon & Webcam für Beteiligung

Termine (3)

22.05.2026 08:00 - 10:00 Uhr
Termin findet verbindlich statt findet verbindlich statt
Buchungsnummer: 62596
Details und Ablauf

22.05.2026 08:00 - 10:00 Uhr
Termin findet verbindlich statt findet verbindlich statt
Buchungsnummer: 62596
Details und Ablauf

18.09.2026 08:00 - 10:00 Uhr Buchungsnummer: 62597
Details und Ablauf

04.12.2026 08:00 - 10:00 Uhr Buchungsnummer: 62598
Details und Ablauf

Fachreferent

Herr Rechtsanwalt Fabian A. Jahn

Fabian A. Jahn ANTRAGO
  • Herr Jahn ist Rechtsanwalt und Exportmanager (IHK) und verfügt über zehn Jahre Berufserfahrung als Legal Counsel in der Industrie & Wissenschaft und der anwaltlichen Beratung zu nationalen & internationalen exportkontrollrechtlichen Fragestellungen.

  • Er ist Inhaber der Kanzlei JAHN.legal in München, Autor zahlreicher Veröffentlichungen u. a. zur Exportkontrolle und von der Internationalen Handelskammer zertifizierter Incoterms®2020-Trainer (DE/2020-1789).

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